Wendisch Evern. Seit mehreren Jahren äußert immer wieder unser CDU-Fraktionskollege Werner Hammerich in Ausschuss- und Ratssitzungen die Bitte, dass sich der Wendisch Everner Rat mit der unzulänglichen Geschwindigkeitsregelung, Niendorfer Weg, am Ortsausgang von Wendisch Evern, in Richtung Standortübungsplatz, befassen möge.
Die derzeitige Verkehrsregelung ist in der Tat nicht schlüssig. Hinter dem Ortsschild folgt nach ca. vierzig Metern das Schild „ Ende der Geschwindigkeitsbeschränkung 30“.

Nach wenigen Metern dieses Schildes beginnt das Gelände der Bogenschützen, unmittelbar daran schließen sich der Parkplatz und der Sportplatz sowie das Sportlerheim und die Tennisplätze an. Auf die genannten Einrichtungen wird weder hingewiesen, noch wird dem vorbei fließenden Verkehr deutlich gemacht, dass er auf eventuelle Besucher der Sportstätten Rücksicht nehmen muss.
Wir halten eine Verkehrsberuhigung zumindest bis zum Ende der letzten Sportstätte, das heißt deutlich hinter den Tennisplätzen für angebracht. Gegebenenfalls sollte man aufgrund der schönen Lage des Geländes in diesem Bereich die Geschwindigkeit auch auf der Straße von den Tennisplätzen bis zum Standortübungsplatz auf „50 km/h“ beschränken. Theoretisch könnte nach derzeitiger Beschilderung der Verkehr am letzten Schild beginnend mit „Tempo 100“ an den Sportstätten vorbeifließen.
Leider gibt es auch immer wieder hartnäckige Gerüchte, nach denen es Verkehrsteilnehmer geben soll, die den Niendorfer Weg an den Sportstätten vorbei als Teststrecke betrachten.
Mit einem schriftlichen Antrag an den Rat der Gemeinde Wendisch Evern will die CDU-Fraktion nun versuchen, in erster Linie den Bereich um die Sportstätten für Sportler, Gäste und Besucher des Sportlerheims sicherer zu machen. Wir hoffen, dass unser Ansinnen auch von der zu beteiligen Verkehrsbehörde mitgetragen wird.
Meinhard Perschel |